25/12 Zojirushi NS-ZAH10/ZAH18 Neuro Fuzzy Reiskocher

Nach langen Jahren des Zögern haben wir uns endlich, endlich einen schweineteuren Reiskocher angeschafft und...

Zojirushi

... wir bereuen es nicht. Im Gegenteil! Jede/r der wirklich guten japanischen Reis (z.B. Koshikari) kochen will, sollte sich so ein Neuro Fuzzy (sic!) von Zojirushi anschaffen. Bis anhin standen wir jeweils in der Küche, bis man das Wasser kochen hörte - den Pfannendeckel darf man ja nicht berühren - drehte dann runter und nach 10 Minuten ganz ab. Was sich trivial anhört, war jedes Mal mehr oder minder erfolgreich. Mit dem Neuro Fuzzy von Zojirushi ist der Reis einfach perfekt.

Vorgestern hatten wir Gäste zum Sushi, die ein Gespür für guten Sushireis haben und der Neuro Fuzzy verfehlte seine Wirkung nicht. Und heute nach dem Fondue, tat der Neuro Fuzzy Koshikari Reis auch bei unserem japanischen Gast seine Wirkung. Eine Schale "perfekter" Reis, ein bisschen Furikake und Tsukemono - da kann niemand widerstehen.

Also, wer zögert - ich habe 10 Jahre gezögert - dem kann ich nur raten: für einmal lohnt sich die Investition. Nicht nur weil das Reiskochen kinderleicht wird, auch das Reinigen des Reistopfs gibt kaum Aufwand - vor allem im Vergleich zu vorher.

PS: Gekauft hab ich den Neuro Fuzzy übrigens bei Nishi.
Neu gibt auch einen koreanischen Lebensmittelladen plus Restaurant gleich beim Hauptbahnhof. Update: Es handelt sich ums YumiHana an der Schützengasse 7, 8001 Zürich. D.h. die erste Querstrasse links, wenn vom Bahnhof her, auf der Bahnhofstrasse Richtung Paradeplatz flaniert. Dort sollte es neben Reis ebenfalls Reiskocher geben.

PS: Und nein, ich unterhalte keine Beziehung weder geschäftlich noch sonstwie weder zu Zojirushi noch zu Nishi. Dies, nachdem die Sonntagszeitung letzten Sonntag meinte, alle Blogger seien käuflich.

30/4 Museum für asiatische Keramik, Osaka (The Museum of Oriental Ceramics, Osaka)

Song Period, Bowl with Carved Lotus Design
BASIN Porzellan mit eingeritztem Lotus Design,
Ding, Nördliche Song Dynastie 11. Jahrhundert


Als wir in Japan waren, haben wir das Museum für asiatische Keramik in Osaka besucht. Es beherbergt einige der wichtigsten Keramiken Asiens, so z.B. die Tenmoku Teeschale mit Silberflecken aus der Song-Zeit. Fünfzehn Keramiken gelten als Nationale Schätze (National Treasures) oder als wichtige kulturelle Besitztümer Japans.

Link zur Website des Museums
The Museum of Oriental Ceramics, Osaka
1-1-26 Nakanoshima, Kita-ku, Osaka-shi 530-0005
Tel 06-6223-0055 Fax 06-6223-0057

16/6 Teetasse aus Paris

Teetasse aus Paris Teetasse aus Paris
Vor einigen Jahren gekauft im Palais des Thés, 64, rue Vieille-du-Temple, 75003 Paris. Dies ist die einzige verbleibende Tasse...

04/1 Keramische Werkstatt Margaretenhöhe

Habe eben die Kategorie "Geschirr & Zubehör" eingeführt. Zurzeit tönts etwas prosaisch, wenn mir was Besseres einfällt, werde ichs wohl noch ändern.

Beim Essen und fast noch mehr beim Trinken spielt ja das Geschirr eine sehr wichtige Rolle – in ästhetischer, funktionaler und natürlich gustativer Hinsicht. Ich denke dabei im Besonderen an Weingläser sowie an die diversen Utensilien für den Gong-Fu Cha.

Kürzlich habe ich diesbezüglich in der NZZ den Artikel Von innen nach aussen gearbeit (31.12.04) zur Keramischen Werktstatt Margaretenhöhe gelesen.

Keramische Werkstatt Margaretenhöhe

Einige Zitate daraus:
Anders als sonst bei europäischer Kerami, die oft von einem starken Designerdenken geprägt ist, ergeben sich hier die Formen ganz aus dem Drehen an der Töpferscheibe. Wie in der asiatischen Töpferkunst arbeiten die Töpfer der Margaretenhöhe von innen nach aussen: Dies ist dem Volumen der Gefässe anzumerken, sie haben etwas Tragendes wie etwa grosse japanische Teeschalen.

Gerade in Japan erfreut sich die Keramik der Margaretenhöhe grosser Beliebtheit. Sie wird dort aber nicht als asiatisch, sondern als europäisch empfunden. Dies, obwohl hinter der Neugründung der Werkstatt im Jahr 1986 eine koreanische Töpfermeisterin steht. Als Young-Jae Lee zusammen mit Hildegard Eggemann die Werkstätte als Leiterin übernahm, schwebte ihr ein klares Konzept vor: nämlich Gegenstände zu machen, die für den täglichen Gebrauch bestimmt sind.
Hier auch noch ein Zitat und Link zu einer Ausstellung im Grassimuseum von 2002:
Mit der Orientierung auf Material- und Funktionsgerechtigkeit, auf einfache konzentrierte Form und auf handwerkliche Perfektion greift die 1924 gegründete Werkstatt heute wieder Prinzipien des Bauhauses auf, die schon ihre Vorkriegsproduktion bestimmten. Bestandteil der Ausstellung sind aber auch unikate Arbeiten von Young-Jae Lee.
Produkte der Keramischen Werkstatt Margaretenhöhe können in der Schweiz über die Galerie Schachen, Ruth und Max Künzi, Oensingen, bezogen werden.
Die Werkstatt Margaretenhöhe befindet sich auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen. Sie kann unter der Woche von 9-17 Uhr besichtigt werden.

Keramische Werkstatt
Margaretenhöhe GmbH
Schacht 1/2/8
Bullmannaue 19
45327 Essen
Tel: +49 201 30 50 80
Fax: +49 201 30 30 31
margaretenhoehe@t-online.de