Zutaten für 4-6 Personen
600 Gramm fein geschnittenes Rinds-Entrecôte
Eine Box Shirataki Nudeln
Ein Pack Harusame
200 Gramm Shungiku (ersatzweise frischer Blattspinat)
10-20 Shiitake Pilze
1 Enoki Pilz
1 nicht zu dicker Lauchstengel
1 Chinakohl
2 Block Yakidofu oder gebratener Thai-tofu

Sukiyaki-Sauce
Am einfachsten man kauft fertige Sukiyaki-Sauce im Fachgeschäft. Man braucht zwischen 1/2 bis 3/4 Flasche pro Sukiyaki.

Zum Dippen
4 - 6 sehr frische Eier


Vorbereitung
Alle Zutaten werden möglichst "mundgerecht" vorbereitet. Das ist in Japan bei fast allen Speisen so. Man verwendet zum Essen ja auch keine Messer.
  • Fein geschnittenes Rindfleisch auf einer Platte anrichten
  • Shirataki kurz abspülen, in einem Gefäss bereitstellen
  • Harusame vorkochen, kalt abschrecken; bereitstellen
  • Stiele der Shiitake Pilze entfernen. Von oben, über dem Stiel, kreuzartig einschneiden; bereitstellen
  • Unterer Teil des Enoki Pilzes abschneiden; waschen; bereitstellen
  • Shungiku bzw. Blattspinat waschen; Stiele entfernen; bereitstellen
  • Chinakohl waschen. Chinakohlblätter halbieren; bereitstellen
  • Lauch waschen. Schräg in ca. 5 mm lange Scheiben schneiden; bereitstellen
  • Tofu kurz in kaltes Wasser geben. In 3-4 cm grosse Würfel schneiden; bereitstellen
Am Tisch
Sukiyaki wird am Tisch gekocht und gegessen, etwa ähnlich wie "unser" Fondue. Die Japaner, die Ferien in der Schweiz machen, sind deshalb immer etwas überrascht, dass man fürs Fondue "nur" Brot und Käse verwendet.

Auf keinen Fall reicht aber ein Fondue-Caquelon, um Sukiyaki zu machen. Man braucht schon eine Kochplatte oder noch besser einen asiatischen Gasbrenner (gibts bei [Nishi]) sowie eine gusseiserne Pfanne, am besten natürlich eine echte Sukiyaki-Pfanne.

Man beginnt mit etwas Sonnenblumenöl und mehreren Scheiben des fein geschnittenen Fleisches. Dann gibt man etwas von der Sukiyaki-Sauce hinzu, danach folgt Gemüse, Pilzen, Harusame etc. Das ganze lässt man ca. 5 - 8 Minuten kochen. Nie sollte man aber zuviele Zutaten gleichzeitig in der Pfanne haben.

Wie beim Fondue, bedient sich jede Person selbst aus der Pfanne - es gibt jedoch meistens jemanden der die Zutaten in die Pfanne bringt und die Garzeit überwacht. Er/sie gibt auch immer wieder etwas Sukiyaki-Sauce dazu und/oder Wasser (insgesamt ca. 1/2 Liter).

Das Fleisch und die übrigen Zutaten werden heiss kurz ins Ei getaucht, bevor sie gegessen werden.

Wichtig ist, dass man alles nach seinem Rhythmus macht - eine Pause zwischendurch schadet überhaupt nicht.

Sukiyaki ist ideal in der kalten Jahreszeit. Am besten serviert man dazu Bier oder Sake.